Von SEO zu GEO in der Praxis: Was ein KI-Chatbot über Hochschulinhalte sichtbar macht
Eric Schümann, Universität Erfurt
Wie müssen Hochschulwebseiten aufgebaut sein, damit ihre Inhalte nicht nur von Suchmaschinen, sondern auch von KI-Systemen gefunden, verstanden und zitiert werden? Eric Schümann zeigt anhand eines an der Universität Erfurt entwickelten KI-Chatbots, was Generative Engine Optimization, kurz GEO, in der Praxis bedeutet.
Der Chatbot entwickelte sich dabei schnell zu einem Stresstest für die eigene Website. Er machte sichtbar, wo Inhalte zwar vorhanden, für KI-Systeme aber schwer eindeutig nutzbar sind: veraltete oder widersprüchliche Angaben, lange unstrukturierte Texte, fehlender Kontext oder technisch schwer auslesbare Inhalte. Die zentrale Erkenntnis lautet deshalb: GEO braucht keine „Magie“, sondern vor allem gute Webqualität. Inhalte sollten aktuell, klar strukturiert, für sich verständlich und möglichst eindeutig zitierbar sein.
Viele dafür notwendige Grundlagen bringt TYPO3 bereits mit, etwa strukturierte Inhaltselemente, stabile URLs, Sitemaps, Canonicals und die Möglichkeit, Inhalte mit schema.org-Daten semantisch auszuzeichnen. Der Vortrag zeigt zugleich, dass sich die Antworten und Quellen von KI-Systemen laufend verändern und GEO deshalb nur eingeschränkt direkt messbar ist. Statt kurzfristigen Optimierungstrends zu folgen, empfiehlt sich der Fokus auf die Faktoren, die Hochschulen selbst kontrollieren können: gute Inhalte, ein funktionierender Content-Lifecycle, saubere technische Grundlagen und regelmäßige Qualitätskontrollen.
Präsentation
Präsentation „Von SEO zu GEO in der Praxis: Was ein KI-Chatbot über Hochschulinhalte sichtbar macht“ aufrufen (auf schuemann.it)