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Podiumsdiskussion: TYPO3 für 400 Nebenbei-Redakteur:innen? Wie Hochschulen und Agenturen Systeme bauen, die im Redaktionsalltag wirklich funktionieren

Moderation
Eric Schümann, Universität Erfurt

Auf dem Podium
Martina Ahlswede, Leibniz Universität Hannover
Peter Benz, Bauhaus-Universität Weimar
Sandra Pohl, in2code
Fabian Stein, punkt.de

Wie müssen TYPO3-Systeme an Hochschulen gestaltet und organisiert sein, damit sie auch mit vielen gelegentlichen Redakteur im Alltag zuverlässig funktionieren? Dieser Frage widmete sich die Podiumsdiskussion der TYPO3 University Days 2026 mit Vertreter aus Hochschulen und Agenturen.

Ausgangspunkt waren die Ergebnisse einer Befragung unter Redakteur an vier Thüringer Hochschulen. Dabei zeigte sich: Viele arbeiten seit Jahren mit TYPO3 oder wurden entsprechend geschult. Die größten Schwierigkeiten liegen dennoch weniger bei einzelnen Funktionen als im Zusammenspiel von CMS, Redaktionsorganisation, Support, Zuständigkeiten und verfügbaren Zeitressourcen. Wiederkehrende Themen sind unter anderem Bilder und Medien, Mehrsprachigkeit, Rechte und Rollen, Orientierung im Backend sowie der Umgang mit dezentral gepflegten Inhalten.

Martina Ahlswede, Peter Benz, Sandra Pohl und Fabian Stein diskutierten dazu unterschiedliche Perspektiven aus Hochschulbetrieb, Relaunch-Projekten und Agenturpraxis. Im Mittelpunkt standen Fragen nach der richtigen Balance zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Pflege, nach sinnvollen Standards und Freiheiten für Redakteur sowie danach, wie stark der spätere Redaktionsalltag bereits bei Konzeption und Relaunch mitgedacht werden muss. Auch die Frage, welche Probleme sich technisch lösen lassen und wo vor allem organisatorische Entscheidungen notwendig sind, zog sich durch die Diskussion.

Ein zentraler Gedanke war dabei, den Betrieb einer Hochschulwebsite nicht erst nach dem Relaunch mitzudenken. Gute Templates, verständliche Prozesse und Schulungen sind wichtig, reichen aber allein nicht aus. Ebenso entscheidend sind klare Verantwortlichkeiten, realistische Pflegekonzepte und die Frage, welche Aufgaben gelegentlichen Redakteur überhaupt sinnvoll übertragen werden sollten.

Von der Podiumsdiskussion gibt es bewusst keine Aufzeichnung. Sie war als offener Austausch vor Ort angelegt und lebte von der direkten Diskussion zwischen Podium und Publikum.

Auf einen Blick

Datum
15. September 2026

Zeit
13:30–14:30 Uhr

Sprache
Deutsch

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