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Wer gewinnt, wenn keiner mehr googelt? Ein neuer Index zeigt, welche Universitäten die KI kennt, und welche nicht.

Gunter Schwarz, MOGIC 

Gunter Schwarz von MOGIC zeigt, wie sich die Sichtbarkeit von Hochschulen durch KI-basierte Suche verändert. Statt klassischer Google-Treffer beantworten Systeme wie ChatGPT, Gemini oder Perplexity Fragen zunehmend direkt. Dadurch wird wichtiger, ob und wie eine Hochschule in KI-Antworten vorkommt.

MOGIC hat dafür den Institutional Visibility Index (IVI) entwickelt. Er misst regelmäßig, wie häufig und wie prominent Hochschulen in KI-Antworten zu Themen wie Forschungsstärke, Reputation, Lehre, Innovation oder Finanzierung genannt werden. Die Ergebnisse werden nach Fachrichtungen und Regionen ausgewertet. Wichtig: Der Index misst ausdrücklich KI-Sichtbarkeit, nicht akademische Qualität. 

Als erste Erkenntnisse nennt der Vortrag unter anderem, dass nur ein Teil der für KI-Antworten verwendeten Quellen von den Hochschulwebsites selbst stammt. Für bessere Sichtbarkeit empfiehlt Schwarz daher gut strukturierte, barrierefreie und maschinenlesbare Inhalte, Schema-Markup, klare Antworten auf typische Fragen sowie die bewusste Pflege externer Quellen und Portale. 

Auf einen Blick

Datum
16. September 2026

Zeit
11:00 - 11:30 Uhr

Sprache
Deutsch

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